Prediger Klaus-Peter Lippert im Ruhestand

Am 31. Januar 2021 wurde Prediger Klaus-Peter Lippert zusammen mit seiner Frau Edith in der Gemeinschaft in Itzehoe verabschiedet. Für Klaus-Peter Lippert ist damit der Eintritt in den Ruhestand verbunden, den er mit seiner Ehefrau in Lage / Ostwestfalen verbringen wird. Der Festgottesdienst stand unter dem Thema „Auf gutem Grund“. Und in allen Beiträgen an diesem Vormittag wurde deutlich, wie dieser gute Grund Jesus Christus Edith und Klaus-Peter getragen hat. Und wie sie in ihrem Dienst Menschen ermutigt haben, Jesus auch zu ihrem Lebensfundament zu machen. Und dabei wurden beide kreativ: Besondere Gottesdienste wurde aufgezählt, „Kalle“ war ein Highlight, Einradfahren, Männerkreis, Frühstück für Frauen, …

Jürgen Wesselhöft

Hier wurde das Evangelium bezeugt. Aus dem Männerkreis hieß es, dass Klaus-Peter bei den Bibelarbeiten immer fragte: „Was steht da?“ Und alles ließen sich darauf ein, konnten aber auch von sich und ihren Fragen berichten – und wurden dann wieder gekonnt zum Bibeltext zurückgeführt. Besonders haften blieb seine Eingangsbemerkung: „Schlagt mal auf …“ Dieter Hinz, der von Klaus-Peter als sein Coach bezeichnet wurde, übertrug u. a. ein Wort von Hudson Taylor auf Ehepaar Lippert: „Ebenezer“. „Bis hierher hat uns Gott geholfen.“ Und Hudson fügte an: „Jehova Jireh“. „Er wird es auch weiterhin machen.“

Patrick Onrust, Vorsitzender der Gemeinschaft, beschrieb die gemeinsame vertrauensvolle Arbeit, berichtete von gemeinsamen Projekten und zitierte eine Aussage, die Klaus-Peter hier auf unserer VG-Website tätigte: „In allen Krisen die Güte Gottes zu erleben, das bestimmt mein Leben und lässt mich frohgemut meinen Dienst für Jesus tun.“ Diesen Gedanken nahm Prediger Jürgen Wesselhöft im Grußwort für die Hauptamtlichen und Ruheständler des Verbandes mit auf, in dem er in persönlichen Worten beschrieb, wie Gott auch durch Krankheit sein Reich in Itzehoe gebaut hat. Persönliche Grüße wurden als Karten, Briefe und kleinen Geschenken überreicht.

Michael Stahl

Nach der Entpflichtung durch Inspektor Michael Stahl richtete Prediger Klaus-Peter Lippert ein Wort an die Gemeinde, die per Telefon zugeschaltet war oder in coronabedingter, kleiner Anzahl im Gottesdienstraum vor Ort dabei war. Er baute damit eine Brücke zwischen seiner fast 19-jährigen Predigerzeit in Itzehoe und der nach ihm anbrechenden. Der Ton in der Hand des Töpfers kann – auch wenn er vielleicht hart geworden ist – mit dem Wasser des Lebens wieder neu formbar werden. Und damit brauchbar für den Bau Gottes auf Erden. Das war immer sein Bestreben. Mit einem besonderen Gruppenfoto aller Anwesenden wurden Klaus-Peter Lippert und seine Frau Edith zum Schluss herzlich verabschiedet.

Jürgen Wesselhöft

Klaus-Peter Lippert umsorgte die Gemeinde 17 Jahre lang

Rückblick: Sonntag, 31. Januar 2021, Mitten im Lockdown. Erschwerte Bedingungen für alle. Doch Gottesdienste sind möglich … Gott sei Dank!

Unser Prediger Klaus-Peter Lippert wurde im Gottesdienst am 31. Januar 2021 in den Ruhestand verabschiedet. Ihm und seiner Frau Edith haben wir für ihre großartige Arbeit in der Gemeinschaft gedankt und sie beide bekamen durch unseren Inspektor Michael Stahl Gottes Segen zugesprochen. Gott ist gnädig! Er segnet! Er liebt! Und er beschenkt Menschen mehr, als sie es sich vorstellen können! Wir sind sehr dankbar.

Wir haben erlebt, wie wir im Lutherhaus durch den Einsatz von Klaus-Peter Lippert, unserem Prediger, sehr gesegnet wurden. Er umsorgte die Itzehoer Gemeinschaft gemeinsam mit seiner Frau Edith 17 Jahre lang. Mit zahlreichen Predigten, Bibelstunden, Gesprächskreisen, auf Reisen und Freizeiten, immer wieder erlebten wir sie als herzliche Menschen, gute Gemeindeleiter und Klaus-Peter Lippert als weisen Lehrer. Sein größter Wunsch ist es, dass Gott durch seine Worte Herzen verändert und Menschen zum Glauben an die Bibel als Gottes Wort und Jesus als Retter kommen. Dieser Wunsch wurde erfüllt. Gott hat alles reich gesegnet.

Was nun hier zurückbleibt, was Klaus-Peter und Edith Lippert hierlassen müssen, ist eine große Schar liebgewonnener Menschen. Beide machen mit Gott gemeinsame Sache, auch in Zukunft. Nun bleibt uns das Loslassen, das Abschied nehmen, sie gehen zu lassen, ihnen Gutes zu wünschen und unter den Schutz des allmächtigen, liebenden Gottes zu stellen, um einen Ruhestand in Seiner Hand zu genießen.

Das Ehepaar Lippert wird schon bald im Kreis Lippe wohnen, in der Nähe ihrer Tochter. Wir wünschen Ihnen, dass sie dort schnell heimisch werden, eine gute Gemeinde und viele liebe neue Freunde finden, dass sie nah an Jesus bleiben und noch für viele ein Zeugnis ihres Glaubens sind. Gut, dass wir alle in Jesus einen Freund und Bruder haben, der mit uns geht. In die Zukunft. Mit Klaus Peter und Edith Lippert in den Ruhestand, so wie mit den Menschen im Lutherhaus. Denn unter seinem Segen wollen wir hier weiter Gemeide bauen. Gott führt uns in eine neue Zeit. Wir wollen Altes bewahren und Neues wagen, uns weiterhin unter die Leitung des Heiligen Geistes stellen. Gott wird seine Gemeinde weiterbauen. Wir wollen Gemeinschaft leben und erleben, Grenzen überwinden, neue Menschen willkommen heißen und Wunder erleben. Sei dabei. Denn unser Gott ist wunderbar!
Edith Lippert würde sagen: „Gott ist der Hammer!“ Wir stimmen ihr zu.

Nicole und Friedemann Ohms