Gemeinschaft leben!

Dorothee Krämer

Ein Heft mit langer Tradition

„Gemeinschaft leben“ heißt die Verbandszeitschrift, die sechs Mal im Jahr in einer Auflage von fast 2000 Stück gedruckt und unter allen Gemeinschaften im hohen Norden verteilt wird.

Hier finden sich Anregungen für den Alltag mit Gott, vertiefende Artikel rund um den christlichen Glauben oder auch Berichte über die Aktivitäten des Verbandes im Land zwischen den Meeren.

Fotos von Freizeiten, spannende Berichte über Seminare, Lesetipps oder Empfehlungen für Tagungen runden den Inhalt von „Gemeinschaft leben“ ab.

Übrigens hat das Druckerzeugnis wirklich schon eine lange Tradition in unserem Verband. Erstmals erschien es 1886 – also vor über 120 Jahren. Damals hieß es noch „Gemeinschaftsfreund“. Den jetzigen Titel „Gemeinschaft leben“ trägt das Heft seit Mitte der 1990er Jahre.

Über den Verband der Gemeinschaften

Mehr Himmel auf Erden

150 Jahre Verband der Gemeinschaften
in der Evangelischen Kirche in Schleswig-Holstein (
1857 – 2007)
…
Auszüge aus dem Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

150 Jahre Gemeinschaftsverband in Schleswig-Holstein, das ist ein Grund innezuhalten und einen Moment zu verweilen.

Vor allem, um Gott zu danken für das, was er in diesem Glaubenswerk, das eines unter vielen ist, getan hat. Aber auch, um neu über Entstehung, Aufgaben und Ziele der Gemeinschaftsarbeit in unserer Nordelbischen Kirche nachzudenken.

…

Dieses Buch ist ohne Frage eine Momentaufnahme, aus der Innenperspektive heraus entwickelt. Aus dem heutigen Blickwinkel werden Geschichte und Gegenwart beschrieben und bewertet. Einschätzungen über zukünftige Herausforderungen und Ziele werden aufgezeigt. Diese Begrenzung ist zugleich der Reiz dieser Jubiläumsschrift, auch in Ergänzung und im Vergleich zu den bisherigen Veröffentlichungen.

Enno Karstens (Vorsitzender)
Verband der Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche in Schleswig-Holstein e.V.

Zum Inhalt

Die derzeit letzte Jubiläumsschrift des Gemeinschaftsverbandes wurde im Jahre 2007 veröffentlicht.

Es sind weniger die historischen Daten und die zugehörigen Dokumente, die dem Leser dargeboten werden. Es sind mehr die Personen, die am Zeitstrahl der Verbandsgeschichte auftauschen und informativ beschrieben werden. Das macht diese Lektüre interessant und teilweise richtig spannend.

Auch die gelebten Verbandstrukturen werden durch Bilder, Fotos und zeitnahe Beschreibungen verdeutlicht.

Wem es schwerfällt, ein Lexikon wieder aus der Hand zu legen, obwohl das Gesuchte gefunden und hinreichend erklärt wurde, der wird an dieser Veröffentlichung seine Freude haben.

Verbindliches

VG Profil

Beschreibung der theologischen Merkmale
…
Wir wollen als Christen
….Gemeinschaft leben
……..unterwegs mit Gott
…………und den Menschen.

So lautet die Präambel zu dieser Schrift.

Es ist der Grundsatz all unserer Tätigkeiten, Arbeiten und Aktionen. Ebenso ist es der Grundstz für die vielen Entscheidungen, die in den unterschiedlichen Gremien des Gemeinschaftsverbandes zu fällen sind und gefällt wurden.

Der Verband der Gemeinschaften dient keinem Selbstzweck, sondern nur durch die Hinwendung zu Gott erfahren wir die Ausrichtung auf ein Leben in Gemeinschaft mit Gott und Menschen.

Das hier beschriebene Profil zeigt zum einen die theologischen Merkmale des Gemeinschaftsverbandes und zum anderen begründet es diese an Hand der Bibel und der reformatorischen Bekenntnisschriften. Und das Ganze in einer verständlichen Form, die nicht ins Oberflächliche abgleitet.

Wer gefragt wird, was denn der Verband der Gemeinschaften ist, der sollte diese Veröffentlichung zurate ziehen.

Vertrag

über die Grundsätze und Regelungen für die Zusammenarbeit
zwischen den norddeutschen Gemeinschaftsverbänden und der Nordkirche

Am 29. Juni 2015 wurde dieser Vertrag geschlossen. Bemerkenswert ist die Betonung des Gemeinsamen und Ergänzenden, was der erste Abschnitt der Präambel deutlich hervorhebt.

Präambel
Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat (1. Petr. 4,10a). Der Verband der Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche in Schleswig-Holstein e. V, der Mecklenburgische Gemeinschaftsverband e. V. innerhalb der Evangelischen Landeskirche und der Landesverband evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e. V (im Folgenden: Gemeinschaftsverbände) stehen mit ihren Bestrebungen auf dem Boden der Heiligen Schrift und der reformatorischen Bekenntnisse der Evangelischen Kirche. Sie verstehen sich als freie Werke des evangelistisch-missionarischen Dienstes in der Landeskirche. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Sammlung unter dem Wort Gottes durch Verkündigung, gemeinsames Schriftstudium, Evangelisation und die Verwirklichung gemeinsamen Lebens gemäß Apostelgeschichte 2,42: „Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“. Dadurch sollen die Gemeinschaft wie der Einzelne befähigt werden für den Dienst in der Gemeinde und an der Welt.

Ungeachtet ihrer organisatorischen und rechtlichen Selbstständigkeit leisten die Gemeinschaftsverbände ihren Beitrag zum Zusammenwachsen der Nordkirche. Die Nordkirche ist dankbar für den Dienst der Gemeinschaftsverbände. Die Gemeinschaftsverbände ihrerseits sind dankbar für das Vertrauen der Landeskirche in ihren Dienst und den dafür gewährten Freiraum. Verkündigung und Seelsorge der Gemeinschaft sind Teil des Auftrags der Landeskirche.

Ausgehend von der bisher geübten Zusammenarbeit und dem Bewusstsein des gemeinsamen Dienstes in der einen Kirche Jesu Christi vereinbaren die Nordkirche und die in ihrem Kirchengebiet arbeitenden Gemeinschaftsverbände die folgenden Grundsätze und Regelungen.

Was kennzeichnet eine Gemeinschaft?

Gemeinschaft erleben

Was die Gemeinschaftsmitglieder vor Ort zusammenführt und zusammenhält.
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Wir möchten in unseren Gemeinden Gemeinschaft erleben – das ist uns besonders wichtig.

Wie das erlebt wird ist vielfältig, denn die Menschen sind in ihren ganz persönlichen Anlagen und Begabungen ebenso vielfältig. Das bringt Farbe in das Gemeinschaftsleben.
Die Schlagworte miteinander und füreinander durchziehen diese Broschüre wie ein roter Faden. Denn es sind Eckpfeiler der Gemeinschaften vor Ort.

Blättern Sie gerne in dieser kurzweiligen Broschüre.

Stellungnahmen

Zur Frage der Taufe

Verbandes der Gemeinschaften in Schleswig-Holstein

Diese theologische Stellungnahme beantwortet Fragen wie:

  • Woher kommt die Taufe?
  • Was ist das: ein Bundeszeichen?
  • Was schenkt uns Gott in der (Kinder-) Taufe?

Aber dieser Flyer ist für Eltern oder Großeltern auch eine Hilfestellung auf die Frage:
„Soll ich mein Kind taufen lassen oder nicht?“

Gut zu wissen, was Taufe überhaupt bedeutet.

Kindertaufe / Kindersegnung

Verbandes der Gemeinschaften in Schleswig-Holstein

„Unser Kind soll sich einmal selbst entscheiden, wann es getauft werden will. Es soll seine Taufe bewusst erleben und eine bleibende Erinnerung daran haben. Wir wollen es jetzt aber gern segnen lassen. Wäre das möglich?“

Solche oder ähnliche Anfragen erreichen uns vermehrt.
Dürfen wir ihnen ohne Weiteres nachkommen?
Wie halten wir es im Verband der Gemeinschaften mit Taufen und Kindersegnungen?

Mit diesem Themenkomplex beschäftigt sich dieses Papier. Es erklärt die Sachlage und deren Zusammenhänge.
Aber es gibt auch Anleitungen und Hilfestellungen bei der Entscheidungsfindung, ob nun Taufe oder Segnung passend wäre.

Hier der Lese-LINK zur PDF-Ausgabe.